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Ethernet APL: Der Missing Link für Predictive Maintainance

Clemens Zehetner
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Ethernet-APL kann der Missing Link bei dem Thema Predictive Maintenance sein. Vorausschauende Wartung ist das Digitalisierungsthema, das am liebsten sofort umgesetzt werden soll. Doch wie soll das funktionieren, wenn die Daten, im speziellen Diagnosedaten, der Sensorik oder Aktorik nicht an das Leitsystem kommen?

Der Weg zum Glück, sozusagen, liegt bei NOA – Namur Open Architecture und Ethernet-APL unterstützt dieses Konzept. Die Steuerung kümmert sich um die Steuerung des Prozesses und ein zweiter Weg ermöglicht es IIoT Systemen, wie beispielsweise Netilion, wertvolle Auswertungen und aufklärende Einblicke zu generieren. Die Daten können gesammelt und konsolidiert werden. Wertvolles Wissen kann so einfach und ohne Veränderung der Programmierung gewonnen werden. Ethernet-APL ermöglicht Ethernet in der Feldebene, nicht nur im Ex-Freien Bereichen, sondern auch in explosionsgeschützten Bereichen.

Natürlich wird sich die Technologie nicht von heute auf morgen durchsetzen. Im Moment setzen die meisten Betriebe auf 4..20mA, da es bei der Fehlersuche sehr einfach ist. Viele Anlagen hatten mit anderen Bussystemen das Problem, dass manche Fehler sehr schwer zu finden waren. Doch der Wunsch nach einem tieferen Einblick in den Prozess wird größer und mit 4..20mA ist man davon abgeschnitten, quasi blind. Und Ethernet-APL kann der Weg sein, wie wir diese Informationen transparent machen können.