IIoT im Maschinenbau : think big, start small, scale fast

In mehr als 100 Ländern wird die IIoT-Cloud von IXON bereits eingesetzt. 2014 gründete Willem Hofmans das Unternehmen mit dem Motto: Think big, start small, scale fast. Der Ixon-CEO sieht die All-in-One-Lösung als Antwort auf die großen Herausforderungen in der Produktion – schnelles Wachstum, Mangel an Ingenieuren, rasante technologische Veränderungen und ein immer kompetitiver werdender Markt. Deshalb zeichnet sich die IXON-Cloud sich durch einfache Handhabung und Benutzerfreundlichkeit aus. Es wird ein No-Code-Ansatz verfolgt. Dieser ermöglicht auch Nutzern ohne Programmierkenntnisse, Anpassungen vorzunehmen, Maschinen per Fernzugriff zu steuern und zu warten: Also genau das, was der Maschinenbau braucht.

„Maschinenbauer sind Innovatoren und verbessern ihre Maschinen ständig. Die größte Herausforderung besteht nun darin, Wege zu finden, um während des gesamten Lebenszyklus der Maschine Einnahmen zu erzielen und nicht nur während der Inbetriebnahme. Sie müssen über neue, digitale Wege der Kundenbetreuung nachdenken und entsprechende Geschäftsmodelle entwickeln. Dafür brauchen sie das richtige Personal – was sich aufgrund des Mangels an Ingenieuren als besonders schwierig erweist,“ so Hofmans.

Für Hofmans liegt es auf der Hand, dass nur jene Unternehmen in Zukunft wettbewerbsfähig sein werden, die rechtzeitig auf den Digitalisierungszug aufspringen. „Wir befinden uns in einem schnell wachsenden Markt mit immer stärkeren Konkurrenten, die mehr und bessere Serviceleistungen erwarten. Infolgedessen ist es von entscheidender Bedeutung, langfristige Geschäftspläne zu schmieden und eine starke Zukunftsstrategie zu verfolgen – eine Strategie, die z. B. den Verkauf von Dienstleistungen als neues Geschäftsmodell vorsieht“, so der IXON-CEO.

Willem Hofmans
Willem Hofmans, CEO - © (C) paul poels fotografie

Breite Palette an Funktionen

Auch wenn das Setup denkbar einfach ist, bietet die IXON-Cloud einen umfangreichen Funktionskatalog. Dazu gehören ein auf das Unternehmen zugeschnittenes Portal mit individualisierbaren Zugriffsrechten, Datenvisualisierung und benutzerdefinierte Dashboards, Log-Daten mit einer Übersicht aller Maschinendaten, Alarm- und Benachrichtigungskofigurationen und natürlich der Fernzugriff auf die Maschinen. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Zukunftsthemen Cybersecurity und Nachhaltigkeit gelegt. „IXON hat sich zum Ziel gesetzt, Maschinenbauer zu inspirieren und ihnen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Darüber hinaus bieten wir die passende Technologie und die richtigen Tools, um diese Strategie erfolgreich umzusetzen – mit der entsprechenden Sicherheit in unserer gesamten Organisation und bei allen Produkten“, so Hofmans. Die Cyber-Sicherheit der IXON-Cloud wird in regelmäßigen Audits überprüft und ist durch verschiedene Zertifikate belegt (ISO 27001, ISO 27017 und ISO 27701).

Ixon cloud
Mit der IXON-Cloud können Maschinenbauer im Handumdrehen die Maschinenleistung verbessern und Wartungsarbeiten prognostizieren. - © Ixon cloud

Österreichische Maschinenbauer im Fokus

IXON will mit seinen innovativen Lösungen nun verstärkt den österreichischen Markt ansprechen. Für Michael Roman (Account Manager Österreich) ist Österreich in Sachen IoT ein Musterschüler: „Ich habe kürzlich gelesen, dass Österreich Europameister in der Nutzung von IoT sei. Diese Erfahrung haben wir auch gemacht: Maschinenbauer in Österreich sind sehr offen gegenüber dem Thema IIoT. Es freut uns zu sehen, wie gut unsere Lösung angenommen wird und vor allem ist es sehr interessant, wie vielfältig sie genutzt wird.“

Im Prinzip kann jede Maschine mit einer SPS an die IXON Cloud angeschlossen werden. Das zugehörige Edge-Gateway, der IXrouter, kommt in verschiedenen Ausführungen und unterstützt die Internetverbindung wahlweise via Ethernet, Wifi und/ oder 4G. Mit der 4G-Ausführung kann eine Verbindung mit dem Mobilfunknetz aufgebaut werden, was bei abgelegenen Maschinenstandorten äußerst wertvoll ist.

„Wir sehen, dass viele Maschinenbauer keine konkrete Vorstellung davon haben, wie sie die ersten Schritte im Bereich von IIoT machen können. Oftmals scheitert es daran, dass sie nicht wissen, wie sie Daten sinnvoll erfassen oder für neue Geschäftsmodelle nutzen können. Dabei stehen wir ihnen in beratender Form zur Seite. Eine weitere Herausforderung ist, dass andere Fernwartungs- oder IIoT-Lösungen nicht zukunftsfähig sind, da sie nur über beschränkte Funktionen verfügen oder nur schwer erweiterbar sind. Eine Erfahrung, die viele unserer Kunden in der Vergangenheit machten“, so Roman.

Ixon
Michael Roman und Stef Greijmans sind die Ansprechpartner für interessierte Unternehmen aus Österreich. - © Ixon

Einstieg leicht gemacht

Der große Vorteil gegenüber anderen Systemen: Jeder halbwegs versierte PC-Nutzer kann dieses System aufbauen. „Unser Ziel mit der IXON-Cloud ist es, eine so benutzerfreundliche Gesamtlösung anzubieten, dass wirklich jeder sie konfigurieren und bedienen kann. Die Installation des IXrouters für den Fernzugriff ist eine Sache von wenigen Minuten. In der IXON Cloud-Plattform selbst lassen sich individuelle Dashboards mit einer Vielzahl vorprogrammierter Widgets einfach per Drag and Drop erstellen. Das soll allerdings nicht heißen, dass unsere Plattform in der Hinsicht eingeschränkt ist – programmieraffine Anwender können auch ihre eigenen Codes implementieren.“

Über ein eigenes Serviceportal können Maschinenbauer mit ihren Kunden und Partnern zusammenarbeiten, um ihre Maschinen zu überwachen und zu optimieren.