Nachhaltigkeits-Countdown

Schneider Electric will rascher klimaneutral werden

Das Unternehmen verkürzt seinen eigenen Klimaschutz-Countdown und möchte schon bis 2025 statt wie ursprünglich geplant bis 2030 die CO2-Neutralität erreichen. Auch andere Nachhaltigkeitsziele wurden nachgeschärft.

Automatisierungstechnik Schneider Electric Märkte Klimaschutz

Auf der Klimawoche NYC 2019 kündigte der globale Energie- und Automatisierungsspezialist an, sein Engagement für Klimaneutralität drastisch zu verstärken und sich neue Ziele zu setzen. Schneider Electric verpflichtet sich zu drei Maßnahmen:

  • CO₂-Neutralität im erweiterten Ecosystem von Schneider soll bis 2025 erreicht werden – also 5 Jahre früher als ursprünglich geplant.
  • Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis 2030 als Teil des validierten SBT-Ziels (Science-based Targets, deutsch: wissenschaftsbasierte Ziele).
  • Zusammenarbeit mit Lieferanten in Richtung einer Netto-Null-Lieferkette bis 2050.

Jean-Pascal Tricoire, Chairman & CEO von Schneider Electric: "Bei Schneider Electric ist das Engagement für die Klimaneutralität in unsere Geschäftsentscheidungen und unsere Unternehmensführung eingeflossen. Aber wir müssen unsere Bestrebungen intensivieren und schneller handeln. Wir verstärken nicht nur unser Klimaengagement und beschleunigen unseren Zeitplan, sondern fordern auch andere auf, mutigere Maßnahmen zur Verringerung der CO₂-Emissionen und zur Einführung nachhaltiger Geschäftspraktiken zu ergreifen, die dazu beitragen, die Voraussetzungen für eine klimaneutrale Zukunft zu schaffen."

Bekämpfung von Energiearmut & nachhaltige Entwicklung

Auf dem Weg zur Klimaneutralität hat Schneider Electric bereits redundante Versorgungsnetze eingerichtet, um zu gewährleisten, dass die Ortschaften während des Übergangs nicht negativ beeinflusst werden. Das Programm „Access to Energy“ des Konzerns wird bis 2030 rund 80 Millionen Menschen mit Strom versorgen. Schneider verfügt über zwei Investitionsvehikel, die darauf abzielen, integrative Start-ups zu unterstützen, die durch Kapitalinvestitionen einen Beitrag zur SDG7 (Sustainable Development Goal 7: Bezahlbare und saubere Energie) leisten. Die Ergebnisse der damit angepeilten Aktivitäten sind eine Erhöhung der Anzahl von Haushalten sowie kleinen und mittleren Unternehmen, die in abgelegenen Gebieten von Afrika, Indien und Südostasien an das Stromnetz angeschlossen sind. Gleichzeitig wird angestrebt, die Zahl der Haushalte zu verringern, die in Europa mit Energiearmut konfrontiert sind. "Der Zugang zu Energie ist ein grundlegendes Menschenrecht, aber es ist auch wichtig, dass wir uns der Auswirkungen des Energieverbrauchs auf die Umwelt bewusst sind", betont Tricoire. "Wir müssen Wege finden, um Menschen nicht nur den Zugang zu Energie, sondern auch eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen."

White Paper zum Thema

Kooperativer Ansatz

Schneider Electric verfolgt einen kooperativen Ansatz für CO₂- und Umweltlösungen mit Produkten, Lösungen und Dienstleistungen, die von Unternehmen in allen Phasen ihrer Nachhaltigkeitsreise genutzt werden können. Das unternehmensinterne Smart-Factory-Programm nutzt EcoStuxure – Schneiders offene, skalierbare, IoT-fähige Lösungsarchitektur – für die gesamte globale Lieferkette. Darüber hinaus unterstützt Schneiders Energy & Sustainability Services (ESS) Kunden dabei, ihre CO₂-Emissionen zu quantifizieren und den Fortschritt zu verfolgen. Das neue Kollaborationsportal Schneider Electric Exchange, das in DACH Ende November offiziell an den Start gehen wird, bietet zudem eine Crowdsourcing-Plattform für innovative Ideen zur Bewältigung von Herausforderungen im Energieökosystem.

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