Rittal

Industrie 4.0 im eigenen Haus

Nach zwei Jahren Bauzeit ist das Rittal-Werk in Haiger nun fertig. Hier soll nicht weniger als ein Prototyp für die Fabrik von morgen entstehen - und bald 9.000 Schaltschränke täglich hochautomatisiert vom Band laufen.

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Mit einer Investitionssumme von über 250 Mio. Euro wird Haiger zum Vorzeigestandort für Rittal.

Zwei Jahre ist es nun her, seit Prof. Friedhelm Loh den Grundstein für das neue, hochautomatisierte Rittal-Werk in Haiger (Hessen/D) gelegt hat. Hier sollten Industrie 4.0-Strukturen die Basis für vollständig digitalisierte und vernetzte Prozesse bilden. Jetzt ist es soweit: Die Baumaßnahme ist offiziell abgeschlossen, das Werk fertig, die Genehmigung zum Betrieb der Produktion erteilt: „Wir konnten den Bau innerhalb des geplanten Zeit- und Kostenrahmens fertigstellen und von Behördenseite gab es keinerlei Beanstandungen“, berichtet Carsten Röttchen, Geschäftsführer Produktion bei Rittal. Noch heuer beginnt die Produktion der Schaltschränke

Mit der größten Investition der Unternehmensgeschichte wird Haiger für Rittal zum Produktionswerk der Zukunft. Hier steht das modernste Werks zur Produktion von Schaltschränken weltweit: „Über 100 Hightech-Maschinen und Anlagenkomponenten werden wir installieren, bevor die Produktion anlaufen kann – das ist die nächste Mammutaufgabe, die unser Team zu bewältigen hat“, so Röttchen. Auf 24.000 Quadratmetern startet noch in 2018 die Produktion, ab Jahreswechsel laufen rund 9.000 Schaltschränke pro Tag vom Band.

Gemeinsam mit dem Rittal Innovation Center und dem Global Distribution Center wird Haiger zum Vorzeigestandort für das Unternehmen. Insgesamt werden nahezu 1.000 Mitarbeiter in Haiger beschäftigt sein. Mehr als 250 Millionen Euro, die größte Investition in der Unternehmensgeschichte, investiert Rittal in Haiger.