Bürkert

Durchflussmessung mit Zusatzinformationen für Pharma und Food

Durchflusssensoren in der Pharma- oder Lebensmittelproduktion müssen individuellen Anforderungen gerecht werden. Bürkert bietet mit seiner skalierbaren FLOWave-Sensorfamilie daher eine breite Plattform für anwendungsspezifische Lösungen.

Mess- und Prüftechnik Bürkert Durchflusssensoren

Von links: Standard-Version, FLOWave S und FLOWave mit großer Nennweite. Die FLOWave-Sensorfamilie ist skalierbar aufgebaut und soll es dadurch allen Anwendenden ermöglichen eine passende Lösung zu finden. 

Pharmaproduktion und Lebensmittelindustrie stellen bei Durchflussmessern hohe Anforderungen an Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Reproduzierbarkeit und Hygiene. Darüber hinaus variieren die Anwendungen jedoch stark. Bürkert Fluid Control Systems hat daher seine FLOWave-Sensorfamilie skalierbar aufgebaut (Bild 1). So bietet das Kompaktgerät FLOWave S ein glasfreies, unempfindliches, bruchfestes Gehäuse aus Edelstahl, z.B. für Lebensmittelanwendungen. Die Geräte bieten wahlweise eine digitale Schnittstelle (M12) oder sind alternativ mit analoger 4...20 mA Schnittstelle erhältlich. Ausführungen mit digitaler Datenanzeige vor Ort sind ebenso verfügbar wie eine FLOWave L Ausführung mit ATEX-Zulassung für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen, z.B. beim Messen von Alkohol oder ätherischen Ölen. FLOWave gibt es für große Nennweiten bis DN 80 und das bei max. 6 kg Eigengewicht gegenüber vergleichbaren Sensoren, die bis zu 240 kg auf die Waage bringen. Auch kleinere Nennweiten bis DN 8 sind als Standard-Variante z.B. für Pharma- und Kosmetikanwendungen verfügbar. Der Ein- und Ausbau von FLOWave sowie die Nachkalibrierung kann einfach von einer Person erledigt werden.

Zusätzliche Messgrößen 

© Bürkert Fluid Control Systems

Das Messprinzip liefert neben dem Volumenstrom auch eine Temperaturmessung. Optional kann auch der Dichtefaktor (Medienerkennung) bestimmt sowie Gasblasen und Partikel erkannt werden. 

Durch das Messprinzip Surface Acoustic Waves (SAW) arbeitet der Sensor mit glatten Messrohren ohne Einbauten und ist dadurch gut zu reinigen und zu sterilisieren. Das Messprinzip liefert neben dem Volumenstrom auch Temperatur und eine Medienerkennung. Optional können über den Dichtefaktor Gasblasen und Partikel erkannt werden (Bild 2). Ab 2022 werden die Sensoren in Multiparameterausführung um weitere Messwerte wie Masse, Dichte, Brix, Stammwürze und Proteingehalt erweitert und sparen so in einigen Anwendungen zusätzliche Sensoren ein. Der Messbereich beträgt je nach Nennweite (DN 8 bis DN 80) 0,3 bis 3.300 l/min. Alle Varianten bieten die gängigen Prozessanschlüsse wie Tri-Clamp, Flansch oder SMS-Verschraubung. Für große Nennweiten gibt es zudem den Anschluss Milchrohrgewinde.