Gründung einer Tochtergesellschaft geplant : Schwingshandl will "Nischenweltmeister" werden und Umsatz bis 2029 verdoppeln

Thomas Schwingshandl, Gründer und CEO Schwingshandl automation technology GmbH

Thomas Schwingshandl, Gründer und CEO Schwingshandl automation technology GmbH

- © Schwingshandl automation technology GmbH

Schwingshandl ist ein Anbieter von Intralogistiklösungen für unterschiedlichste Branchen, etwa für die Modelogistik oder Automobilindustrie. Projekte werden von Europa über China und Singapur bis Australien und Nordamerika realisiert und umfassen Lösungen für Fördern, Lagern, Verteilen, Palettieren, Heben, Stapeln, Ent- und Beladen. 

„In unserer Nische liefern wir perfekt maßgeschneiderte Lösungen für jede Herausforderung – von der Entwicklung über die Projektierung und Fertigung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme“, erklärt Thomas Schwingshandl, Gründer und Geschäftsführer von Schwingshandl automation technology GmbH. „Unsere Innovationskraft und unsere Verlässlichkeit sowie höchster Qualitätsanspruch bei unseren Lösungen und Dienstleistungen machen uns zum bevorzugten Partner der international erfolgreichsten Generalunternehmer.“

Die angesprochene Nische sei für hochstandardisierte Generalunternehmer aber oft zu klein und komplex, wie der Intralogistik-Spezialist aus Holzhausen in einer Aussendung beschreibt. Im Vorjahr beteiligte sich IK Partners, ein europäisches Private-Equity-Unternehmen, an Schwingshandl und erwarb eine Mehrheitsbeteiligung.

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Ziel ist weitere Internationalisierung

Wie das Unternehmen bekanntgibt, hat Schwingshandl seinen Umsatz in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt und 2024 erstmals über 45 Millionen Euro erwirtschaftet. Für 2025 erwartet der Betrieb einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro. 

Das Ziel für 2029 ist eine erneute Verdoppelung auf rund 90 Millionen Euro. „Wir wollen gesund und nachhaltig wachsen – mit rund 15 Prozent pro Jahr. Ein zentraler Baustein dafür ist unsere weitere Internationalisierung“, betont Schwingshandl und ergänzt: „Besonders in den USA sehen wir großes Potenzial und planen deshalb die Gründung einer eigenen Tochtergesellschaft.“ 

Schon jetzt sollen 20 Prozent des Umsatzes aus den USA stammen, während man 70 Prozent in Europa erwirtschafte – rund 40 Prozent im DACH-Raum. „Unser Ziel ist 'Nischenweltmeister': Wir wollen Weltmarktführer in der Nische maßgeschneiderter Intralogistiklösungen werden“, so Schwingshandl.

Neues Bürogebäude in Planung

Schwingshandl beschäftigt derzeit eigenen Aussagen zufolge rund 120 Mitarbeitende, allein im letzten Jahr seien 30 neue Kollegen hinzugekommen. Seit 2022 bildet das Unternehmen auch Lehrlinge aus. „Unsere Mitarbeiter sind das Herz des Unternehmens – und das ist bei uns nicht nur eine Floskel, sondern gelebte Praxis“, betont Thomas Schwingshandl. „Die signifikante Steigerung unseres Auftragseingangs in den letzten Jahren verdanken wir unserem motivierten und engagierten Team.“

Für das gewünschte Wachstum sind zusätzliche Kapazitäten erforderlich. Bis zum Sommer 2025 soll die Entscheidung fallen, wann mit dem Bau eines neuen Bürogebäudes samt Tiefgarage begonnen wird. „Wir haben uns frühzeitig ein Grundstück gesichert und investieren auch künftig weiter in den Standort Holzhausen“, erklärt Schwingshandl. „Unser Fokus liegt nicht nur auf Wachstum, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Qualität ist unser Anspruch – nicht nur bei unseren Lösungen, sondern auch bei unseren Dienstleistungen und bei unseren Firmengebäuden.“