Kollaborative Robotk : Innsbrucker MCI ermöglicht flexible und modulare Produktion

Male coworkers holding digital tablet looking at robotic arm while standing in manufacturing industry

Durch kollaborative Robotersysteme lässt sich die Maschinenbestückung auch für kleine Losgrößen ökonomisch sinnvoll automatisieren. 

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„Erarbeitet und als Prototyp umgesetzt wird das Konzept auf Basis eines kollaborativen Robotersystems“, erläutert der Leiter des Zentrums, Benjamin Massow. „Auch das Automatisierungs- und Software-Framework wird dabei modular entwickelt.“ Projektpartner sind die Konrad Dummer GmbH, Schunk Intec, Fanuc, Schmachtl und Renishaw.

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Durch eine Analyse vergangener und mittel- bis langfristig projektierter Produktspezifika und Losgrößen werden die technischen Randbedingungen des Systems definiert, sodass Werkstückzuführung und -abführung, Werkstückprüfung, Werkstückmarkierung sowie Werkstücknachbearbeitung modularer und flexibel angepasst werden können. Maschinenbediener sollen zudem ohne Programmierkenntnisse die Automatisierungssoftware per Drag-and-Drop konfigurieren können. Um zukünftig weitere Maschinen, Steuerungen und Prozessperipherie ökonomisch sinnvoll einbinden zu können, wird auch das Automatisierung- und Softwareframework modular entwickelt.

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Benjamin Massow, Leiter des Zentrums für Produktion, Robotik & Automatisierung der MCI Internationalen Hochschule in Innsbruck - © Privat