Sick

Wie sich mit Sensordaten Mehrwert für Geschäftsprozesse schaffen lässt

"Go beyond", heißt es nun bei Sick: Der Sensorspezialist will mit einem digitalen Lösungsportfolio seinen Kunden ganz neue Möglichkeiten schaffen.

Anspruchsvolle Sensor-Vision-Anwendungen lösen: basierend auf Bilddaten wird die Kamera auf eine spezifische Aufgabe trainiert. Dafür sind keine Programmierkenntnisse mehr nötig.

Sensortechnologie, SensorApps und die Cloud – Sick hat ein umfangreiches digitales Lösungsportfolio entwickelt und in Anfang Juni vorgestellt. Im Zentrum stehen Lösungen, mit denen Kunden direkt auf ihre Sensordaten zugreifen und daraus einen individuellen Mehrwert für ihre Geschäftsprozesse gewinnen können. Dafür hat Sick nun neben dem "Sick AppSpace" den "Sick IntegrationSpace" entwickelt. Hier finden Anwender alle digitalen Dienste des Unternehmens wieder.

Nicht mehr ob, sondern wie

Unternehmen in Produktion und Logistik stehen heute nicht mehr vor der Frage, ob sie ihre Prozesse digitalisieren und die Konzepte von Industrie 4.0 realisieren sollen, sondern mit welchem Partner und wie sie neue Ansätze reibungslos integrieren. Sick schafft mit seinem neuen digitalen Portfolio rund um Sensoranwendungen Lösungen, um die anstehenden Herausforderungen bei der Digitalisierung zu meistern. "Wir haben in den vergangenen Jahren viel darangesetzt, die Nutzung der Daten, die über Sensoren gewonnen werden, deutlich zu vereinfachen. Viele Sensorlösungen sind entstanden, die es ermöglichen, den Betrieb von Anlagen und Prozessen noch effizienter zu gestalten", sagt Christoph Müller, Senior Vice President Product Management.

Digitale Integration für sensorbasierte Anwendungen

Sick kombiniert Sensorintelligenz mit tiefem Branchen- sowie Applikations-Know-how und liefert ein umfangreiches Lösungsportfolio. Damit geht das Unternehmen neue Wege für sensorbasierte Anwendungen. Gebündelt wird das Angebot in zwei Marken: dem "Sick AppSpace" und dem "Sick IntegrationSpace". Das digitale Angebot ermöglicht die einfache vertikale Datenintegration vom Sensor bis in die Cloud. Dazu werden flexible Datenstrukturen genutzt und mit digitalen Diensten und kompetenter Beratung wertvolle Informationen und Wissen zur Verfügung gestellt. Anwender können so ihre Herausforderungen mit I4.0-Ansätzen optimal meistern können.  

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Schnelle Lösungen

Im Ecosystem des Sick AppSpace können programmierbare Sensoren und Edge-Devices mittels SensorApps für neue Aufgaben konfiguriert werden. Viele Apps stehen bereits zum Download zur Verfügung. Vor allem wenn schnelle Lösungen gebraucht werden, punktet der AppSpace mit seinem Funktionsportfolio. So kombiniert Sick Hardware mit neuen SensorApps und reagiert auf die aktuellen Entwicklungen, um die Ausbreitung des Covid-19 Virus zu verlangsamen. Die Apps, PeopleCounter und DistanceGuard, in 2D- und 3D-LiDAR Sensoren integriert, helfen Personen in öffentlichen und vordefinierten Räumen den empfohlenen Mindestabstand zu halten. Da die Sensorlösung keine personenbezogenen Informationen verarbeitet, stellen Unternehmen nicht nur hygienische, sondern auch datenrechtlichen Regularien sicher. Damit profierten Betreiber von Einrichtungen des öffentlichen Lebens, in Tourismus, Gastronomie, Handel und in verschiedenen Industrien von einer einfachen Lösung, um die maximale Auslastung von Flächen und den Mindestabstand zwischen Personen leicht im Blick zu behalten.    

Transparenz und verbesserte Geschäftsprozesse

"Heute tragen Kunden Probleme an uns heran, die mit klassischer Automatisierungstechnik rund um Sensorik, Logik und Aktorik nicht mehr viel zu tun haben", erklärt Christoph Müller. „Es geht vielmehr darum, den Geschäftsprozess so zu gestalten, dass er erheblich effizienter wird. Dafür sammelt der Sensor Daten, die helfen, das Problem zu lösen und bringt sie auf die Datenebene“, so Müller. 

Die Plattform Sick IntegrationSpace ermöglicht den Zugriff auf die virtuelle Repräsentanz des Sensors und seiner Daten. Damit eröffnet SICK eine neue Dimension in der Welt von Sensoren. In dieser Dimension werden die Daten der Sensoren in intelligente digitale Services integriert. Mit kontinuierlich weiterentwickelten digitalen Services, aufbauend auf SICK AssetHub und SICK LiveConnect, werden die Möglichkeiten kundenindividuell nutzbar. Die gewonnene Transparenz der Sensordaten bietet die Grundlage für neue Optimierungspotenziale in den Geschäftsprozessen. Die Plattform SICK IntegrationSpace bietet dem Kunden eine einfache und selbstständige Verwaltung und Buchung der digitalen Services.

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