Fügetechnologie

VDMA Robotik + Automation entwickelt OPC UA Companion Specification für Fügetechnologien

Führende Hersteller von Fügetechnologien haben beschlossen, mit dem VDMA Fachverband Robotik + Automation eine OPC UA Companion Specification für Fügetechnologien zu entwickeln. Ziel ist es, eine konsistente Spezifikation für den Bereich der End of Arm Tools (EoAT) und der Robotik zu entwickeln.

Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation

Die neue Initiative „Industrial Joining Technologies (IJT)“ beschreibt alle Fügetechnologien, die für Fertigungsverfahren wie Nieten, Schweißen, Kleben und Schrauben Anwendung finden. Der Umfang der Spezifikation wurde mit Hilfe der DIN 8580 entwickelt und zeigt auf, welche Fügeverfahren unter Industrial Joining Technologies klassifiziert werden können. Ziel des VDMA Fachverbandes Robotik + Automation ist es, eine konsistente Spezifikation für den Bereich der End of Arm Tools (EoAT) und der Robotik zu entwickeln. Die im Jahr 2018 gestartete Initiative EoAT beschreibt eine Vielzahl von Endeffektoren, die mit einem Roboterarm verbunden sind, jedoch auch als Stand-Alone-Applikation vorkommen können. Neben Greifern werden im ersten Schritt auch Schraubsysteme mit OPC UA beschrieben, um Anwendungsfälle wie Asset Management, Condition Monitoring und standardisierte Ergebnisse zu ermöglichen. Hierbei einigen sich die Hersteller auf ein generisches Informationsmodell, das ein Schraubsystem digital abbildet – unabhängig vom Hersteller. Weitere Fügetechnologien sollen folgen. Die Arbeitsgruppe bittet Anwender von Fügetechnologien um Unterstützung bei der Entwicklung dieser wichtigen OPC Companion Specification.

Verwandte tecfindr-Einträge