Robotik

Robotik-Forschung: ABB und ETH bauen Partnerschaft aus

ABB und die ETH Zürich, ihres Zeichens eine führende Forschungsuniversität in der Schweiz, haben ihre langjährige Partnerschaft in der Robotikforschung sowie ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit ausgebaut. Das Ziel: die ETH Zürich soll eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich Robotik werden.

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Die Partnerschaft zwischen ABB Robotics und der ETH begann mit einer Zusammenarbeit im Jahr 2014. ABB hat das Engagement, das ursprünglich auf einen Zeitraum von 10 Jahren ausgelegt war, nun mit einer Spende von 2,5 Millionen Schweizer Franken zur Unterstützung der RobotX-Initiative erweitert. Der ABB-Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation wird die ETH im Zuge ihres Industriepartnerschaftsprogramms RobotX auch mit seiner Expertise in der Robotik unterstützen. Die Kompetenzen werden in einer Plattform zusammengeführt, um neue Talente auszubilden und Fachkräfte aus aller Welt zu gewinnen, die eine Reihe von Zukunftstechnologien fördern und weiterentwickeln sollen - beispielsweise die mobile Robotik.

"Wir freuen uns, mit der ETH zusammenzuarbeiten, da sie zu den führenden Hochschulen für Technik und Naturwissenschaften in der Welt zählt und regelmäßig Spitzenplätze im Universitätsranking einnimmt. Unsere Partnerschaft erweitert unser globales Innovationsökosystem und unterstützt unser Engagement mit den klügsten Köpfen, um die Zukunft der Robotik voranzutreiben und Automatisierungsmöglichkeiten für unsere Kunden zu erschließen", sagte Sami Atiya, Leiter des Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation von ABB. Auch der Präsident der ETH Zürich ist von der Partnerschaft überzeugt: "Eine enge Zusammenarbeit zwischen der ETH und Industriepartnern wie ABB Robotics ist unabdingbar, um die Schweiz als führenden Forschungsstandort für Robotik zu etablieren. RobotX ermöglicht interdisziplinäre Forschung an der ETH und eröffnet neue Wege der Zusammenarbeit mit einem Industriepartnerprogramm, offenen Laborräumen und Sabbatical-Programmen für Forscherinnen und Forscher unserer Industriepartner", sagt Prof. Dr. Joël Mesot.

Gemeinsame Forschung

ABB und die ETH forschen bereits gemeinsam im Bereich der robotergestützten Fertigung in der Architektur und im Bauwesen und haben dazu beigetragen, das weltweit erste Labor für kollaborative robotergestützte digitale Fertigung in der Architektur einzurichten, das am Institut für Technologie in der Architektur der ETH angesiedelt ist. Gemeinsam mit der ETH ist ABB auch Teil eines Projekts von Schindler, einem der weltweit führenden Anbieter von Aufzügen und Rolltreppen. Dabei geht es um ein automatisiertes, selbstständig arbeitendes Roboter-Installationssystem für Aufzüge, das die Qualität verbessern und die Arbeitsbedingungen für Aufzugsmonteure erleichtern soll.

White Paper zum Thema

Im Rahmen des Technologie-Ökosystems des Unternehmens engagiert sich ABB für die Unterstützung und Zusammenarbeit mit mehr als 100 Universitäten wie beispielsweise der ETH. Diese Kooperationen tragen in hohem Masse dazu bei, die Beziehungen zwischen Hochschulen und Industrie zu stärken und ist für zukünftige Innovationen und die Beschäftigung von Studenten von entscheidender Bedeutung. Die langjährige Partnerschaft zwischen ABB und der ETH umfasst die Bereitstellung von Technologie, die Zusammenarbeit bei Hochschul-Spin-Offs und die Kooperation mit der Universität, um Bildungsangebote für Entwicklungsländer zu schaffen.