Wintersteiger

Plus 10 & Plus 30

Die Wintersteiger-Gruppe aus Ried am Innkreis ist 2017 stark gewachsen. Der größte Zuwachs kam aus der Sparte Automatisierung.

Automatisierung Maschinenbau Wintersteiger Gruber Automation Märkte

Wintersteiger-Vorstände Harold Kostka, Florestan von Boxberg, Christian Rauscher (v.l.n.r.): 10 Prozent mehr Umsatz, 30 Prozent mehr Ertrag.

Holzverarbeitung, Landwirtschaft, Sportartikelhandel und Automatierung: Der Maschinenbau-Konzern Wintersteiger steht auf sehr unterschiedlichen Beinen, die 2017 alle gewachsen sind. Der Vorstand gab einen Rekordumsatz von 154 Mio. Euro sowie ein Ergebnis von 7,8 Mio. Euro vor Steuern bekannt - das sind 10 Prozent plus beim Umsatz und 30 Prozent beim Ertrag. Mit 4 Mio. Euro Umsatz ist die Sparte Automatisierung, die bei Wintersteiger von der österreichischen Tochter Gruber Automation repräsentiert wird, zwar mit Abstand der kleinste der Firmenbereiche - innerhalb des Konzerns dominiert das Geschäftsfeld Sports als Zulieferer von Handel und Skiverleih mit 62 Mio. Euro Umsatz -, aber mit einer Verdoppelung des Umsatzes sorgte sie für den größten prozentuellen Zuwachs.

Weitere Akquisitionen geplant

CFO Harold Kostka betont, dass die Wintersteiger Gruppe mit einer Eigenkapitalquote von 53 Prozent die besten Voraussetzungen für weiteres Wachstum hat. Das Geld soll auch ausgegeben werden: "Um unsere Wachstumsstrategie noch schneller umsetzen zu können, sind wir ganz gezielt an Partnerschaften und Übernahmen interessiert, die unsere Geschäftsfelder ergänzen", unterstreicht CEO Florestan von Boxberg.

Wintersteiger beschäftigt derzeit knapp 900 MitarbeiterInnen, davon 520 in Österreich. Neben den Akquisitionen ist auch weiterer Personalaufbau geplant, besonders bei Vertrieb, Kundendienst und Technik.