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Per Klick Sensordaten miteinander verrechnen

IIoT-Projekte stellen Anwender häufig vor die gleiche Herausforderung: Aus der großen Menge erzeugter Daten müssen sinnvolle Informationen generiert werden. Dabei soll der Data Flow Modeler helfen - ein Modul der Digitalisierungsplattform moneo von ifm.

Auswertungen lassen sich im Data Flow Modeler mit wenigen Klicks erzeugen.

Mit der modular aufgebaute Digitalisierungsplattform moneo lassen sich IIoT-Projekte einfach umsetzen. Die einzelnen Module arbeiten nach dem Prinzip „plug & work“ nahtlos zusammen, so dass sich das System an verschiedene Anforderungen anpassen lässt. Dieses Prinzip funktioniert unabhängig davon, ob einzelne Module on-premise, auf einem Edge-Device oder in der Cloud installiert sind. Mit dem Data Flow Modeler steht ein Modul zur Verfügung, mit dem viele Standardanwendungen schnell erstellt werden können.

Anwendungsbereiche

Die Arbeit im Data Flow Modeler basiert auf einer grafischen Arbeitsfläche, auf der sich einzelne Datenquellen sowie logische und mathematische Operatoren mit wenigen Mausklicks zusammenstellen und verknüpfen lassen. Eine einfache Standardanwendung ist etwa ein Betriebsstundenzähler. Ein geeigneter Sensor, der den Betrieb überwacht, wird dazu mit einer Uhr logisch verknüpft. Der resultierende Betriebsstundenzähler läuft nur, wenn der Sensor anzeigt, dass die Maschine in Betrieb ist. Eine Differenzdruckmessung kann ebenfalls leicht implementiert werden, indem die Werte zweier Sensoren aufgenommen werden. Hier lassen sich neben dem Differenzdruck, der durch Subtraktion berechnet wird, auch Schwellwerte definieren. Steigt der Differenzdruck über einen voreingestellten Wert, kann das System eine Meldung generieren. Aufwändigere mathematische Operationen werden zum Beispiel verwendet, um eine Füllstandsmessung zu realisieren. Mit den Daten eines Ultraschallsensors kann die Füllhöhe in einem Behälter bestimmt werden, je nach genauer Geometrie kommen wird dann mit der passenden Formel die Füllmenge berechnet. 

Übersichtliche Visualisierung

Die verschiedenen so genannten Devices sind in einer Baumstruktur abgelegt und können beliebig weiterverarbeitet und miteinander verknüpft werden. Die Ergebnisse werden in Dashboards dargestellt, die zusammen mit Bildern von Aggregaten und Komponente eine übersichtliche Visualisierung ermöglichen. Die Visualisierungsmöglichkeiten, die ebenfalls mit nur wenigen Klicks konfiguriert werden, reichen von einfachen Bargraphen bis hin zu Linien-Diagrammen. Hier können auch die Überschreitungen von Schwellwerten bspw. durch verschiedene Farben angezeigt werden. 

White Paper zum Thema

Sensordaten verarbeiten

Mit dem Data Flow Modeler bietet die Digitalisierungsplattform moneo eine einfache Möglichkeit, Sensordaten zu verarbeiten, damit große Datenmengen nicht komplett in die Cloud transferiert werden müssen. Die Anzahl der Datenpunkte, die mit dem Data Flow Modeler verarbeitet werden können, wird über so genannte Infopoint-Lizenzen verwaltet. Dadurch hat der Anwender den Vorteil, dass er kostengünstig mit kleineren Anwendungen starten kann. Steigt der Bedarf, weil die Anwendungen erweitert werden sollen, kann das System einfach mit weiteren Lizenzen skaliert werden. 

Über ifm

Messen, steuern, regeln und auswerten – die ifm-Unternehmensgruppe will sich als idealer Partner für Automatisierungs- und Digitalisierungstechnik positionieren. Seit der Firmengründung im Jahr 1969 entwickelt, produziert und vertreibt ifm weltweit Sensoren, Steuerungen, Software und Systeme für die industrielle Automatisierung. Im Bereich Industrie 4.0 entwickelt und implementiert ifm ganzheitliche Lösungen für die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette „vom Sensor bis ins ERP“. Heute zählt die in zweiter Generation familiengeführte ifm-Unternehmensgruppe mit mehr als 7.300 Beschäftigten zu den weltweiten Branchenführern. Dabei will der Mittelstandskonzern die Internationalität und Innovationskraft einer wachsenden Unternehmensgruppe mit der Flexibilität und Kundennähe eines Mittelständlers vereinen.