Turck

Neuer Marketingleiter und neue Strukturen beim Automatisierungsspezialisten

Dirk Wunder übernimmt die Verantwortung für das Corporate Marketing von Geschäftsführer Christian Wolf: Er bringt Branchenerfahrung aus einer ganzen Reihe namhafter Unternehmen mit. Mit der Rochade geht auch eine Änderung in der Unternehmensstruktur einher.

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Dirk Wunder, neuer Leiter Corporate Marketing bei Turck.

Dirk Wunder hat Marketingerfahrung in der Automatisierungsbranche wie kaum ein Zweiter: Er startete seine Karriere als Marketingleiter bei Moeller und war anschließend in ähnlichen Positionen bei Sick und bei Schneider Electric tätig. Seit 1. September verantwortet er nun das Corporate Marketing bei Turck, wo er diese Aufgabe von Geschäftsführer Christian Wolf übernahm, der diese bisher in Personalunion inne hatte. Der freut sich über die Verstärkung: "Mit Dirk Wunder konnten wir einen sehr erfahrenen Marketingprofi gewinnen. Wir sind überzeugt, mit ihm die richtige Führungspersönlichkeit für die Leitung des Bereichs gefunden zu haben, die die Entwicklung des Unternehmens hin zu einem global agierenden und in der Branche führenden Automatisierungsspezialisten marketingstrategisch vorantreiben und die Markenbekanntheit weiterhin nachhaltig ausbauen soll", so Wolf. Seine Aufgaben sieht Wunder vor allem darin, die Markenbekanntheit von Turck, die Internationalisierung und die Digitalisierung stärker auszubauen.

Mit dieser Personalie geht auch eine Veränderung in der Unternehmensstruktur einher, mit der das Unternehmen für die Herausforderungen der Zukunft besser gewappnet sein will. Dabei sollen innerhalb der Turck-Gruppe die Sparten Automatisierungstechnik, Entwicklungs- und Produktionsdienstleistungen stärker differenziert werden. So wird etwa der deutsche Standort in Halver eine strategisch wichtige Rolle in der Automatisierungstechnik übernehmen. Turck holt auch Produktionskapazitäten von Asien zurück nach Europa und baut im polnischen Lublin einen weiteren Produktionsstandort. Dass die Umstrukturierungen, die das weitere Wachstum des Unternehmens absichern sollen, auch Veränderungen beim Mitarbeiterstand von bestehenden Standorten mit sich bringen wird, deutet der Interims-Geschäftsführer des Unternehmens in Halver, Joachim Göddertz, an: "Wir stehen im offenen Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Betriebsrat, um diese über Veränderungen in den kommenden Jahren frühzeitig zu informieren. Es ist erforderlich, etablierte Strukturen zu überprüfen und wo notwendigzu verändern."