Wechsel

Neuer Geschäftsführer bei Sick Österreich

Überraschung beim Sensorspezialisten: Christoph Ungersböck hat Helmut Maier bereits mit 1. Dezember 2018 abgelöst.

Sensortechnik Sick Menschen Geschäftsführerwechsel

Christoph Ungersböck, seit 2016 Co-Geschäftsführer von Sick Österreich, ist seit 1. Dezember 2018 alleiniger Chef der österreichischen Vertriebstochter.

Helmut Maier, der seit 2008 Geschäftsführer der Sick GmbH mit Sitz in Wiener Neudorf war, hat das Unternehmen zum 1. Dezember 2018 in gegenseitigem Einvernehmen verlassen, so die Mitteilung des Unternehmens. Seine Nachfolge hat Christoph Ungersböck angetreten, der die österreichische Vertriebstochter des Sick-Konzerns bereits seit 2016 gemeinsam mit ihm geführt hatte. In seiner neuen Rolle verantwortet Ungersböck auch die bisherigen Ressorts von Maier und ist somit alleiniger Geschäftsführer.

Rumänien, Slowenien, Ungarn, Griechenland

Ungersböck ist seit 2009 in unterschiedlichen Positionen bei Sick in Österreich beschäftigt. 2016 wurde er zum Mitglied der Geschäftsführung berufen und leitet seitdem die Vertriebsaktivitäten in Rumänien, Slowenien und Ungarn. Seit Sommer 2018 verantwortet er zudem den Vertrieb für Griechenland, nachdem dort der ehemalige Distributor J.B. Cambas Ltd. übernommen und erfolgreich in den Konzern integriert wurde. Zuvor war Ungersböck als Leiter der Bereiche Produktmanagement und Marketing tätig. Er bringt deshalb nicht nur umfassendes technologisches Know-how, sondern auch fundierte Erfahrung in der strategischen Weiterentwicklung von Vertriebs- und Marketingprozessen mit und ist ein ausgewiesener Kenner der österreichischen sowie der südosteuropäischen Automatisierungsindustrie. Als alleiniger Geschäftsführer von Sick Österreich ist er künftig auch für den bislang von Maier geführten Vertrieb in Österreich sowie die kaufmännischen Ressorts zuständig und berichtet an Wlodzimierz Rdzanek, der als Senior Vice President und Mitglied der Konzerngeschäftsleitung die Vertriebsregion Nordosteuropa im Konzern verantwortet.

Digitalisierung im Fokus

"Klares Ziel ist, Sick Österreich in den nächsten Jahren konsequent auf die Anforderungen der Digitalisierung auszurichten und unsere Marktposition als führender Sensorlösungsanbieter für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation weiter auszubauen", fasst Ungersböck die zukünftige Ausrichtung zusammen. "Insbesondere die Vermarktung digitaler Geschäftsmodelle und die Ausweitung des Servicegeschäfts sind zentrale Bestandteile unserer Strategie, um unsere Kunden bei der Umsetzung von Industrie 4.0 umfassend unterstützen zu können. Zudem wollen wir uns in Griechenland als Experte für Emissionsmesstechnik etablieren und dort Marktanteile gewinnen", so Ungersböck weiter.