Aucotec baut aus

Neue Umsatzrekorde, neue Unternehmenszentrale

Das abgelaufene Geschäftsjahr war das beste in der Geschichte des Engineering-Software-Anbieters. Das liegt an der 2018 vorgestellten kooperativen Plattform Engineering Base (EB).

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Der Neubau des Hauptsitzes wird im Frühjahr 2020 bezugsfertig sein.

Die Aucotec AG, Engineering-Software-Entwickler mit Zentrale in Hannover, stellte auf ihrer Jahreshauptversammlung die Ergebnisse des erfolgreichsten Geschäftsjahres der 34-jährigen Unternehmensgeschichte vor. Die 2018/19 erreichten 21,8 Mio Euro Umsatz übertrafen nicht nur das Vorjahresergebnis um 13 Prozent, sondern auch die ursprünglichen Erwartungen. Dabei stieg die EBIT-Marge auf über 13 Prozent.

"Der entscheidende Grund für diese sehr erfreulichen Zahlen ist unsere kooperative Plattform Engineering Base (EB) Plant. Wir haben viel Kraft und Ressourcen in ihren Ausbau investiert, und es hat sich gelohnt. Ihre Vorstellung auf der Achema im Juni 2018 hat ein fulminantes Interesse im Markt geweckt", erklärt Aucotec-Vorstand Uwe Vogt. Schon von 2010 an war das datenzentrierte System der Auslöser für sechs Rekordjahre in Folge und bescherte dem Inhaber-geführten Unternehmen in dem Zeitraum ein Wachstum von über 80 Prozent. Nach zwei etwas ruhigeren Geschäftsjahren ist nun die nächste Bestmarke erreicht.

Digitalisierungsdruck wirkt

"EBs Erweiterung wird sich nachhaltig auszahlen. Seine einzigartige Fähigkeit zur Beschleunigung hochkomplexer Prozesse, vor allem für die Öl-, Gas-, Chemie- und Pharma-Industrie, hat auch im laufenden Geschäftsjahr schon wichtige Großaufträge eingefahren. Das erste Quartal erzielte ebenfalls einen Rekord. Daher gehen wir von weiterem Wachstum aus", so der Vorstand. Vor allem der wachsende Druck zu durchgängiger Digitalisierung führe dazu, dass Anlagenbauer nach neuen Engineering-Systemen suchten, die den Digital Twin in ihrer Ganzheit erfassen können und zukunftsfähig ausbaubar sind. "Engineering Base trifft genau diesen Bedarf", sagt Vogt.

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Der Neubau wächst mit

Passend dazu wächst auch die neue Zentrale bei Hannover in der Nähe des jetzigen Standorts. Der Umzug  wird voraussichtlich wie geplant im Frühjahr 2020 erfolgen. Die Investitionen in das Gebäude, das ausreichend Raum auch für künftige personelle Neuzugänge bieten wird, belaufen sich auf über 12 Mio Euro. Der bisherige Hauptsitz war aufgrund des Wachstums vergangener Jahre mit gut 35 Prozent Mitarbeiterzuwachs deutlich zu klein geworden. "Wir suchen nach wie vor qualifizierte Kolleginnen und Kollegen für alle Bereiche, auch für den internationalen Einsatz", betont Uwe Vogt.