Bosch

Neue Gesichter für die Fabrik der Zukunft

Der Technologiekonzern setzt noch stärker als bisher auf Industrie 4.0-Technologien und Automatisierung: Bis 2022 soll der Umsatz in diesen Geschäftsfeldern mehr als verdoppelt werden. Zur Erreichung dieser Ziele verkündet der Konzern gleich drei entscheidende Personalien.

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Bosch richtet sich konsequent auf die vernetzte Produktion aus: "Die Fabrik der Zukunft ist für uns ein Geschäftsmodell für den externen Markt und zugleich der Hebel, um die weltweit 280 Bosch-Werke bestmöglich für künftige Herausforderungen zu rüsten. Die Besetzung von Schlüsselpositionen mit Industrie-4.0-Experten ist folgerichtig und sorgt für neue Impulse", sagt Rolf Najork, Bosch-Geschäftsführer und zuständig für die Industrietechnik. Das Unternehmen digitalisiert und vernetzt sowohl eigene Werke als auch die seiner Kunden. Dabei werden Industrie 4.0-Lösungen zunächst intern getestet und validiert, ehe Bosch diese auf dem externen Markt anbietet. In den vergangenen vier Jahren hat Bosch über 1,5 Milliarden Euro mit Industrie 4.0-Anwendungen umgesetzt. Aber das ist erst der Anfang: Schon 2022 will das Unternehmen jährlich mehr als eine Milliarde Euro Umsatz mit Industrie 4.0 erzielen.

Neue Führungskräfte

Die Leitung des erst 2018 gegründeten Produktbereichs "Connected Industry"  übernimmt Sven Hamann. Er löst in dieser Funktion Stefan Aßmann ab, der in die Position eines Business Chief Digital Officers wechselt und als Bindeglied zwischen den Geschäfts- und Produktbereichen fungieren wird. Während sich Aßmann um die digitale Transformation und die Digitalisierung der Geschäftsfelder kümmern soll, richtet Hamann sein Augenmerk auf Softwarelösungen für die Industrie.

Ebenfalls neu tritt Heiner Lang im August 2019 in den Vorstand der Bosch Rexroth AG ein. Er übernimmt den Bereich Entwicklung sowie das Geschäftsfeld Fabrikautomation. In seiner neuen Funktion richtet der Maschinenbauingenieur seinen Fokus verstärkt auf softwarebasierte, automatisierte und vernetzte Lösungen für die Fertigung.