Automatisierung

KUKA: Automatisierung wird Mainstream

Automatisierungstechnik wird in immer mehr Bereichen Einzug halten. Für die Industrie bedeutet das Chancen und Schwierigkeiten zugleich. KUKA hat sich deshalb eine Mission auferlegt: Bis 2030 sollen Automatisierung und Robotik für alle zugänglich sein.

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Besonders in der Logistik wird es einen Schub zu mehr Automatisierung geben.

Weltweit hält Automatisierung in immer mehr Gebiete Einzug. Das spiegelt sich auch in den aktuellen Projekten der KUKA-Gruppe wider. Dazu zählen beispielsweise Großaufträge aus den Bereichen Battery und E- Mobility, oder die Etablierung weiterer Robotertypen im Portfolio, wie des KR SCARA für Kleinteilmontage-, Material-Handling und Prüfaufgaben. Im Speziellen sind es aber neuartige Betriebssysteme, die die Automatisierung Mainstream werden lassen.

Innovationstreiber

Die Anwendungsmöglichkeiten für Automatisierungstechnik steigen branchenübergreifend: Lieferketten, Arbeitsalltag und Produktionsabläufe verändern sich. Vor allem der stetig wachsende Bereich des E-Commerce, sowie der Mangel an Pflegepersonal im Gesundheitssektor - ganz besonders vor dem Hintergrund der globalen Pandemie-Krise - lassen die Nachfrage nach automatisierten Lösungen nach oben schnellen. „Nach der Coronavirus-Pandemie wird es besonders in der Logistik und im Healthcare-Bereich einen echten Schub zu mehr Automatisierung geben, der sich mittelfristig stark bemerkbar machen wird.“, ist Peter Mohnen, CEO der KUKA AG, überzeugt. Neue Technologien wie Automatisierung, Robotik und Digitalisierung können Abhilfe schaffen. Noch gibt es aber Hürden, die derartige Lösungen für viele nicht oder nur schwer zugänglich machen - das betrifft vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. KUKA versucht diesem Problem Herr zu werden: „Unsere Mission bis 2030 lautet: Automatisierung wird einfacher, intuitiver und dadurch für alle verfügbar. Das lässt die Eintrittsschwelle sinken. Einen Roboter zu programmieren ist dann so einfach wie heute das Arbeiten am PC“, so Mohnen.

Software ist Trumpf

Software ist entscheidender denn je. Die eigentliche Wertschöpfung liegt nicht mehr im Produkt "Roboter" an sich, sondern in den digital vernetzten Lösungssystemen. Die richtigen Betriebssysteme können zudem den Zugang zu Robotik und Automatisierungstechnik erleichtern: Wissenschaft und Forschung arbeiten beispielsweise an Software-Entwicklungen, die an Antriebseinheiten von Robotern angeflanscht werden und Ungenauigkeiten kompensieren können. Somit sinken die Produktionskosten für Roboter, die aufgrund der Software nicht mehr so präzise sein müssen. So können Kosten um 50 Prozent gesenkt werden - ein beachtlicher finanzieller Impact.

White Paper zum Thema

KUKA bietet eine eigene, ganzheitliche Lösung an, nämlich die gesamte Bandbreite vom Robotik-Bauteil bis zu großen, komplex vernetzten Anlagen. Das langfristige Ziel: jedes KUKA-Produkt soll mit einem neuen, von KUKA entwickelten Betriebssystem ausgestattet werden. Dieses verschafft Kunden wiederum Zugang zu einem ganzen Ökosystem aus Programmen oder Apps, Services und Zubehör. Der Automatisierungskonzern will dabei aber nicht nur den Zugang für Neueinsteiger erleichtern, sondern auch die bestehende Kundenbasis weiterentwickeln.

Digitale Vorschau

Auf der digitalen Hannover Messe 2021 will KUKA mit ersten Elementen eine Vorschau auf sein "Betriebssystem der Zukunft" geben. „Die Hannover Messe ist ein wichtiger Impulsgeber für die Zeit nach der Corona-Pandemie. Robotik und Automation sind hier von zentraler Bedeutung, ebenso wie digitale Konzepte. KUKA ist Pionier der industriellen Automatisierung und die Hannover Messe bietet auch als digitales Format für uns die richtige Plattform für Produkte, Lösungen und Innovationen rund um die digitalisierte und nachhaltige Produktion der Zukunft“, sagt Wilfried Eberhardt, Chief Marketing Officer bei KUKA.