Machine Vision

Isra Vision unter neuer Führung

Nachdem Gründer und CEO Enis Ersü in den Ruhestand gegangen ist, steht nun ein neues Dreiergespann an der Spitze des Spezialisten für industrielle Bildverarbeitung. Außerdem ist das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit der Industriegruppe Atlas Copco eingegangen, wodurch die Geschäftsbereiche Smart Factory Automation und Oberflächeninspektion weiterentwickelt werden sollen.

Machine Vision Atlas Copco Isra Vision Partnerschaft Führungswechsel

Das neue Isra Vision Management Team (v. r. Hans Jürgen Christ, Tomas Lundin (Sprecher), Dr. Johannes Giet) und der ausscheidende CEO und Gründer Enis Ersü (links).

Isra Vision wurde vor über 30 Jahren als Spin-off der TU Darmstadt gegründet und entwickelte sich bald zu einem bekannten Spezialisten für Machine Vision. Nachdem sich Gründer und CEO Enis Ersü mit Ende Juni 2021 aus dem operativen Berufsleben zurückzog, stellt Isra Vision nun neue Weichen für die Zukunft. Das Technologieunternehmen ist eine strategische Partnerschaft mit der schwedischen Industriegruppe Atlas Copco eingegangen und bildet dabei den Kern der neuen Division Machine Vision Solutions. Mit einem neuen Managementteam wird nun der Grundstein für eine weitere, erfolgreiche Geschäftsentwicklung gelegt.

Neues Dreiergespann an der Isra-Spitze

Die neue dreiköpfige Führung setzt sich aus den zwei bekannten Isra Vision Vorständen Hans Jürgen Christ und Dr. Johannes Giet und dem neuen Sprecher des Isra Vision Vorstandes Tomas Lundin zusammen. 

Tomas Lundin war über 20 Jahre für den Atlas Copco Konzern in verscheidenen leitenden Positionen tätig. In den letzten vier Jahren hat er in China als General Manager Industrial Technique Erfahrungen im asiatischen Markt gesammelt. Bereits seit August 2020 ist er bei Isra im Headquarter in Darmstadt und als Mitglied des Management Boards aktiv. Von der Zentrale in Darmstadt aus wird Lundin künftig die neue Division Machine Vision Solutions leiten. 

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Hans Jürgen Christ ist seit 25 Jahren bei Isra Vision. Dabei übernahm er die Vertriebsleitung und ist als CSO einer der Manager, die zum Wachstum von Isra Vision beigetragen haben. 

Dr. Johannes Giet kam im Jahr 2001 über die Akquisition Rheinmetall Machine Vision zu Isra, wobei er selbst der Transaktionsmanager war. Anschließend übernahm er weltweit die Leitung der Entwicklung von Isra Vision und hat dort einen zukunftsweisenden Innovationskurs eingeschlagen.

Neue Division „Machine Vision Solutions“

Isra Vision und ihre Tochtergesellschaften sind Spezialisten industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision). Machine Vision ist eine Schlüsseltechnologie der Sehenden Systeme, die das menschliche Auge imitiert. Der Fokus der heutigen Isra-Anwendungen liegt vor allem auf der Produktions-Automatisierung und auf der Qualitätssicherung von Waren und Produkten, die in zukunftsträchtige Märkte wie Energie, Healthcare, Nahrung, Mobilität und Transport geliefert werden. 
Mit Atlas Copco kann Isra auf ein großes, weltweites Kompetenznetzwerk zurückgreifen. Als eigene Division „Machine Vision Solutions“ in Atlas Copcos Business Area Industrial Technique wird Isra weiterhin vom Headquarter in Darmstadt aus operieren. Hierfür baut das Unternehmen eine neue Firmenzentrale im Norden von Darmstadt. Der Einzug ist für Ende 2022 geplant.

Atlas Copco bringt für die neue Division auch den zuvor erworbenen Spezialisten für Bildverarbeitung und visuelle Qualitätskontrolle Quiss GmbH und das auf automatisierte Messtechnik spezialisierte US-Unternehmen Perceptron ein. Die Produktportfolios ergänzen sich, wodurch die weltweiten Kunden einen Partner bei der maßgeschneiderten Entwicklung von innovativen Machine Vision-Anwendungen erhalten. Das Ziel für die Zukunft ist das kontinuierliche Wachstum der beiden Geschäftsbereiche Smart Factory Automation und Oberflächeninspektion.