Festo

Globales Umsatzwachstum

Festo legt um 3,2 Prozent an Umsatz zu. Vor allem in Europa entwickelt sich der Markt sehr gut - auch dank der Anpassungen in den Produktionsstandorten.

Automatisierung Festo Märkte Umsatz

Zufriedenheit am Stammsitz von Festo in Esslingen (Deutschland): Vor allem die Kernmärkte entwickelten sich positiv.

Nach dem Rekordjahr 2017 verkündet die Festo Gruppe auch für 2018 weiteres Wachstum. Das Umsatzplus betrug erneut 3,2 Prozent, der Gesamtumsatz ist damit auf rund 3,2 Mrd. Euro gewachsen. Wachstumstreiber waren dabei die Kernmärkte in Europa, aber auch China, Indien und Südostasien, so der Konzern. Nord- und Südamerika sowie Japan und Korea blieben hinter den Erwartungen, was Vorstandsvorsitzender Oliver Jung vor allem auf regionale Unsicherheiten und negative Währungseffekte zurückführt. Marktanteile hingegen habe Festo überall gewonnen, so Jung. 

Investition in Produktions- und Logistikkapazitäten

Die Zahl der Mitarbeiter wuchs dabei deutlich: Auf 21.200 gegenüber noch rund tausend weniger im Jahr zuvor. "Wir haben vor allem in unseren Werken eingestellt, um das Mengenwachstum zu stemmen. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Bereiche Digitalisierung, Softwareentwicklung und KI", erklärt Jung. Große Investitionen in Produktions- und Logistikkapazitäten sollen das Wachstum auch für die kommenden Jahre absichern. Festo hat 2018 über 300 Mio. Euro in den Ausbau seiner Supply Chain in allen Regionen weltweit investiert. Im neuen chinesischen Werk in Suncun wurde der erste Teilabschnitt nach nur einem Jahr Bauzeit fertiggestellt und Anfang 2019 die Produktion aufgenommen. Außerdem wurden die Produktionsstandorte in Mason (USA) und Budapest (Ungarn) ausgebaut. Oliver Jung: "Wir benötigen in jeder Region eine eigene starke Supply Chain, um unsere Kunden in den Märkten schnell und flexibel beliefern zu können. Mit dem Ausbau, aber auch durch fortlaufende Optimierungen an allen Standorten, sehen wir uns bestens für das geplante Mengenwachstum der nächsten Jahre gerüstet."