Bundesregierung

FEEI zeigt sich mit der neuen Bundesregierung zufrieden

Jüngst erstellte der FEEI einen Katalog voll von Forderungen und Maßnahmen und appellierte damit an die künftige Bundesregierung. Nun zeigt sich der Fachverband zufrieden mit der gestern angelobten türkis-grünen Bundesregierung und sehe in ihr sogar "Potential zum Vorbild für ganz Europa" zu werden.

„Die Elektro- und Elektronikindustrie hat in Österreich das Know-how um nicht nur europaweit sondern global gesehen eine führende Rolle zu spielen. Hier müssen schnell die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit in Österreich entwickelte Technologien beispielsweise im Kampf gegen den globalen Klimawandel zu echten wirtschaftlichen Chancen für die heimische Wirtschaft werden können“, erklärt Wolfgang Hesoun, Obmann des FEEI.

Der erst kürzlich präsentierte Forderungskatalog des FEEI an die künftige Bundesregierung dürfte Wirkung gezeigt haben: So gratuliert nun der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie der neuen Bundesregierung unter Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler zur gestrigen Angelobung und wünscht allen neu ernannten Ministerinnen und Ministern sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretären viel Erfolg bei der Bewältigung der kommenden Herausforderungen. Die heimische Elektro- und Elektronikindustrie liefere jene Schlüsseltechnologien, die es braucht, um diesen Herausforderungen beizukommen. Als Vertretung dieser absoluten Zukunftsbranche stehe der FEEI der neuen Bundesregierung und all ihren Ressorts als Ansprechpartner partnerschaftlich und unterstützend zur Verfügung.

Ausbau von neuen Innovationen und Technologien dringlich

„Das neue Regierungsprogramm „Verantwortung für Österreich“ beinhaltet aus der Sicht des FEEI etliche wichtige Punkte, um den Forschungs-, Innovations-, Technologie- und Industriestandort Österreich zu attraktivieren und nachhaltig abzusichern und gleichzeitig zu einem Vorbild für ganz Europa zu werden. Es gilt nun, die Maßnahmen rasch und kontinuierlich umzusetzen, denn die nächsten fünf Jahre werden in einer rasant voranschreitenden und sich verändernden digitalen Welt absolut richtungsweisend sein“, betont Lothar Roitner, Geschäftsführer des FEEI. Hinsichtlich des von der neuen Bundesregierung ausgegeben Ziels der Klimaneutralität bis 2040 verweist Roitner weiter auf die Bedeutung der Entwicklung neuer Technologien, um diese Zielsetzung erreichen zu können: „Die Klimaneutralität bis 2040 wie im Koalitionsübereinkommen angestrebt, ist sehr ambitioniert. Damit das gelingt, muss die Förderung und die Entwicklung von neuen Innovationen und Technologien erheblich ausgebaut werden. Die heimische Elektro- und Elektronikindustrie wird hier zur Schlüsselbranche, denn nur mit den Technologien die sie hervorbringt, wird es möglich sein, dieses Ziel zu erreichen.“

Wolfgang, Hesoun © Sebastian Philipp

„Eine wichtige Voraussetzung um diese Zukunftstechnologien weiterzuentwickeln, bereitstellen und wirtschaftlich nutzen zu können, ist eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur. Hier muss es ein politisches Bewusstsein geben, die heimische Infrastruktur regelmäßig zu modernisieren, um den Anforderungen eines modernen Lebens und eines zukunftsfähigen Wirtschaftsstandortes zu entsprechen“, so Hesoun weiter.

FEEI begrüßt geplante Maßnahmen der neuen Regierung

Ein nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort wird als eines der wesentlichen Ziele im Regierungsprogramm angeführt. Die Standort- und Industriepolitik soll vorangetrieben und Zukunftsbranchen sollen identifiziert und weiterentwickelt werden. Dabei ist eine zentrale Aufgabe der neuen Bundesregierung in den nächsten fünf Jahren die Positionierung Österreichs als Leitmarkt für zukunftsfähige Technologien. Darüber hinaus begrüßt der FEEI die weitere Erarbeitung und Umsetzung von Rahmenbedingungen für Künstliche Intelligenz, die geplante Umsetzung der Investitionskontrolle und den Schutz kritischer Industriezweige, die Weiterentwicklung des Energieeffizienzgesetzes, die Stärkung der dualen Ausbildung sowie die angekündigte Weiterentwicklung des Fachhochschulsektors. Wesentlich für den Wirtschaftsstandort sind insbesondere auch weitere Investitionen in Forschung & Entwicklung sowie das gemeinsame Vorgehen bei europäischen Forschungs- und Innovationsprogrammen.

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