Fachmesse

Digitaler Zwischensprint für die automatica in München

Um den Ausstellern die nötige Planungssicherheit zu geben, wurde die "automatica sprint" so konzipiert, dass sie sowohl digital als auch live über die Bühne hätte gehen können - wenn es denn die Umstände erlauben würden. Pandemie-bedingt findet sie nun aber rein virtuell statt.

Automatisierung Robotik Fachmesse automatica automatica Messe München

Als Leitmesse für intelligente Automation und Robotik bündelt die automatica ein branchenübergreifendes Angebot an Industrie- und Servicerobotik, Montageanlagen, industriellen Bildverarbeitungssystemen und Komponenten und versteht sich als Wegweiser für die digitale Transformation in der Fertigung. Nach ihrer Absage im letzten Jahr hatte die Messe München gemeinsam mit Ausstellern an einem neuen, an die Rahmenbedingungen der Corona-Zeit angepassten Präsenzformat mit digitalen Elementen gefeilt - der automatica sprint. Sie sollte, als kompakte "Messe vor der Messe", ein digital verstärktes Add-on zur automatica darstellen und nach Möglichkeit sogar als Präsenzmesse durchgeführt werden - bis Corona dem abermals einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. 

Digitale Durchführung mit zahlreichen Zusagen

Nach engem Austausch mit dem Fachbeirat steht nun fest: die automatica sprint wird der Robotik- und Automationsindustrie vom 22.–24. Juni 2021 eine Plattform für Austausch, Wissen und Business bieten - allerdings rein virtuell. Aufgrund des flexiblen Konzepts hätten aber bereits im Vorfeld zahlreiche internationale Key Player ihr Kommen bestätigt. 

„Mit dem Messekonzept automatica sprint haben wir unseren Kunden von Anfang an Planungssicherheit gegeben. Das Format war sowohl als Präsenz- als auch als Digitalveranstaltung konzipiert, sodass eine Durchführbarkeit garantiert war“, sagt Falk Senger, Geschäftsführer Messe München und verantwortlich für die automatica sprint. „Der große Zuspruch aus der Industrie zum nun entschiedenen Online-Format beweist, dass wir den besonderen Bedürfnissen in den aktuellen Zeiten absolut gerecht werden“, so Senger. 

White Paper zum Thema

Zu den bereits bestätigten Ausstellern zählen aus dem Bereich Robotik unter anderem ABB, Epson, FANUC und KUKA. Darüber hinaus haben sich aus den Bereichen Montage- und Handhabungstechnik BOSCH REXROTH, FESTO, Hahn Automation, Mikron, Siemens, Schunk sowie TEAMTECHNIK angemeldet. Ebenso mit dabei: Basler, IDS, MVTec und VMT, die Entwicklungen aus der industriellen Bildverarbeitung präsentieren werden.

Wilfried Eberhardt, Chief Marketing Officer der KUKA AG und Vorsitzender VDMA Robotik + Automation sieht der Online-Ausgabe positiv entgegen: „Die Branche hat einen enormen Bedarf an Orientierung, Austausch, Inspiration und Innovation. Endlich haben wir mit der digitalen Umsetzung der automatica sprint eine Möglichkeit, als Branche wieder zusammen zu kommen.“

Prämiere für neue KI-Plattform munich_i

Bei der digitalen Ausgabe der automatica feiert auch munich-i Prämiere. Die neu geschaffene Plattform für Robotik und Künstliche Intelligenz ist eine Kooperation zwischen der automatica und der Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) der Technischen Universität München (TUM). Schirmherr ist der bayrische Ministerpräsident Markus Söder. Am 22. Juni 2021, dem Starttag der autonmatica, findet der munich_i Hightech-Summit statt. Unter dem Leitmotiv „intelligence empowering tomorrow“ erwarten die Teilnehmenden dort über 20 Vorträge rund um den verantwortungsvollen technologischen Wandel und die Interaktion von menschlicher und künstlicher Intelligenz, insbesondere in den gesellschaftlichen Bereichen Arbeit, Gesundheit und Mobilität. 
Die Teilnahme am Hightech-Summit ist für Besucher der Digitalplattform der automatica sprint im Ticket inbegriffen. Die Vortragssprache ist Englisch.