SMART Automation

Das war die Branchenleitmesse 2019

Ein kleines Plus bei den Besuchern, ein großes bei der Ausstellungsfläche, positive Konjunkturaussichten - und Highlights im Dirndl.

Fachmesse Smart Automation Reed Exhibition Weiterbildung Nachlese

Trugen an allen drei Tagen zur guten Stimmung in der Halle bei: Marina (re.) und Elisabeth verteilten das aktuelle, relaunchte AUTlook und das Schwestermagazin Factory.

7.422 Besucher zählte der Veranstalter heuer auf der Smart Automation in Linz: Das ist ein kleines Plus, aber doch ein Plus von 119 Fachbesuchern gegenüber der Ausgabe von vor zwei Jahren. Obwohl die Smart dezidiert als österreichische Branchenmesse positioniert ist, stieg die Zahl der Besucher aus dem Ausland weiter an: 534 Gäste (das sind 7,2 Prozent) kamen über die Grenzen nach Linz, hauptsächlich aus Deutschland, Ungarn und Tschechien. Die Besucher verteilten sich dabei auf etwas mehr Fläche. Denn um die 180 Aussteller im traditionell beengten Rahmen des Design Centers unterzubringen, bot Reed Exhibitions diesmal eine neue, 500 m2 große Leichtbauhalle am Vorplatz als Ausstellungsfläche an. Die Besucher zeigten sich jedenfalls voll zufrieden: 98,1 Prozent der Befragten wollen die Smart in Linz weiterempfehlen, fast ebenso viele bewerteten das Messeangebot als vollständig und zeigten sich mit den gezeigten Themen zufrieden.

Signal für den Wirtschaftsstandort

Dietmar Eiden, verantwortlicher Managing Director für B2B-Messen bei Veranstalter Reed Exhibitions, ist die Smart Automation deshalb nicht nur ein voller Erfolg, sondern auch ein Signal für die heimische Standortpolitik: "Die äußerst positive Stimmung auf der Messe war bei vielen Ausstellern, mit denen wir gesprochen haben, deutlich zu spüren. Neben der guten Qualität der Gespräche mit Fachbesuchern schätzten die Aussteller auch das hohe Ergebnis neuer Geschäftskontakte. Insgesamt stellt die SMART 2019 ein starkes, auch konjunkturelles Signal für den Industrie- und Wirtschaftsstandort Österreich dar."

Optimistische Konjunktureinschätzung

Die Besucherstruktur zeigt, dass diese positive Entwicklung quer über alle Branchen geht: Nach Wirtschaftsbereichen stellten Maschinen- und Anlagenbau (26,9 Prozent) sowie Elektrotechnik (25,8 Prozent) die größten Besucherkontingente, gefolgt von den Sparten Metallverarbeitung, Automobil- und Zulieferindustrie, chemische Industrie, technische Büros, Kunststoffindustrie, Nahrungs- und Lebensmittelindustrie, Pharma- und Medizinindustrie, Pappe- und Papierindustrie sowie Textilindustrie. Mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation ihrer Branchen zeigten sich bei der Befragung etwas mehr als vier von fünf Befragten sehr zufrieden. Was die Entwicklung in den nächsten zwölf Monaten anbelangt, ist weiterhin Optimismus zu erkennen: 60,6 Prozent der Befragten rechnen sogar mit einer deutlichen Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung.