Copa-Data

"Das geht noch einfacher"

Copa-Data reagiert auf die exponentiell steigende Zahl an Datenpunkten in Industrieanlagen und veröffentlicht die neuste Version seiner Softwareplattform zenon: Jetzt können bis zu 150.000 Wertänderungen pro Sekunde gespeichert werden - statt wie bisher 400.

Industriesoftware Copa-Data Produkte Automatisierungssoftware

Ab sofort ist die neueste Version der Softwareplattform zenon von Copa-Data verfügbar. Der Hersteller unabhängiger Automatisierungssoftware veröffentlicht zenon 8.10 gemeinsam mit der neuen Version seiner Reporting- und Analytics-Software zenon Analyzer 3.30.

Gerald Lochner, Head of Product Management bei Copa-Data: „Wir haben zenon entsprechend den Anforderungen moderner Automatisierung weiterentwickelt. Die Softwareplattform ist nun schneller, effizienter, vernetzter und noch sicherer als zuvor. Erneut haben wir für unsere Kunden in diesem Entwicklungszyklus das Credo unseres Firmengründers Thomas Punzenberger umgesetzt: Das geht doch einfacher.“

Eine der großen Herausforderung ist die Zahl der Datenpunkte in industriellen Projekten, die immer schneller wächst. Deshalb haben die Entwickler von Copa-Data bei der Optimierung der Algorithmen viel Wert auf die Verbesserung und Beschleunigung der Reaktionszeiten sowohl im zenon Editor als auch in der zenon Runtime gelegt. Leistungstests ergaben, dass sich der Zeitaufwand für die wiederkehrende Änderung von Eigenschaften in der Projektierung um bis zu 97 Prozent reduziert. Die spontane und die getriggerte Archivierung sind nun wesentlich schneller und multitaskingfähig, wie zuvor schon die zyklische Archivierung in zenon. Durch Updates der Technologie sowie Optimierung des Speichersystems konnte die Software von 400 auf bis zu 150.000 Wertänderungen pro Sekunde gesteigert werden. Die Performance der Runtime ist nun unbeeinflusst von der Archivierung großer Datenmengen.

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In der chargenorientierten Produktion sorgen die Aggregatsklassen, mit denen sich Prozesse konfigurieren lassen, im Modul zenon Batch Control für zusätzliche Flexibilität. So ist es möglich generische Rezepte zu erstellen, die anlagenunabhängig sind. Der Nutzer entscheidet erst beim Start der Chargenproduktion über das anzusteuernde Equipment. Weiters kann dasselbe Rezept problemlos für andere Anlagen genutzt werden.

Neu im zenon Modul Extended Trend ist eine Drag-&-Drop-Funktion. Damit lassen sich in der Runtime Datenpunkte direkt zu Trendkurven hinzufügen. Um die Achsen optisch eindeutig Kurven zuzuordnen, kann die Farbe der Werteachse von der Kurvenfarbe übernommen werden. Gesteuert durch eine Variable können beispielsweise individuell gestaltete Buttons die Sichtbarkeit von Kurven und Achsen eines Trends verbessern.

Die HTML5 Web Engine, teil des Webservers, wurde auf neueste Technologiestandards aktualisiert. Damit wird zenon unabhängiger von Betriebssystemen und die Konnektivität erweitert. Das Kombielement, gerne als Universalmittel in zenon bezeichnet, ist nun auch in der Web Engine verfügbar. Da auch die freigegebenen Eigenschaften der Symbole vollständig unterstützt werden, spart der Engineer in der Projekterstellung Zeit. Bereits bestehende Screens müssen nicht mehr für die Web Engine angepasst werden. Mit zenon 8.10 ist es jetzt möglich Grenzwertverletzungen auszuwerten und von der Web Engine unterstützte Funktionen, wie das Setzen von Sollwerten oder die Bildumschaltung, auszuführen.

Neben der Integration neuer Treiber, beispielsweise für Hekatron Brandmeldeanlagen, wurden viele bestehende Treiber überarbeitet. So besitzt zenon mittlerweile auch das BACnet Zertifikat gemäß ANSI/ASHRAE (American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers) und ist damit konform zum wichtigen Standard 135-2012 in der Gebäudeautomation. Zudem unterstützt der RemoteRT-Treiber nun auch die verschlüsselte Kommunikation zum Connector Container. Hierbei handelt es sich um eine Anwendung die parallel zur zenon Runtime gestartet werden kann und einen entfernten Zugriff auf Teilkomponenten eben dieser Runtime ermöglicht. Weitere Treiber wurden hinsichtlich Authentifizierung und Verschlüsselung optimiert, ohne ihre Funktionalität zu beeinträchtigen.

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