Erweiterung

Cybus erweitert sein Connectivity Portfolio um Siemens Sinumerik und Heidenhain

Mit Cybus Connectware können nun auch Maschinensteuerungen von Siemens Sinumerik und Heidenhain direkt angebunden werden. Die Vorteile sind klar: Noch weiter reichende Kompatibilität mit Maschinen und Services für zentrale Data Governance, Effizienz und Agilität Ihrer IIoT Architektur und Projekte.

Cybus Siemens Heidenhain Siemens Sinumerik IIoT

Die neuen Konnektoren sind ab sofort als fester Bestandteil der Cybus Connectware verfügbar.

Durch das Update um Konnektoren für Siemens Sinumerik (Modelle 840D sl und 828D) und Heidenhain (Modelle TNC 640, iTNC 530 und TNC 426) wird die mit der Connectware zentral kontrollierbare Datenbasis für IIoT-Anwendungen um wichtige Datenquellen erweitert. Typische Anwendungsfälle sind bidirektional. So können beispielsweise Spindel-Drehzahlen überwacht oder aktuelle Betriebszustände ausgelesen, aber auch neue oder optimierte CNC-Programme aufgespielt werden. "Die Ergänzung unserer Konnektoren um Siemens Sinumerik und Heidenhain Steuerungen ist gerade für Kunden mit CNC-Maschinen ein wichtiger Schritt. Zum einen haben die hier anfallenden Daten großen unmittelbaren Wert für die Fertigung. Zum anderen erhöht die Teilautomatisierung der Maschinenbedienung die Produktionsqualität und -effizienz durch Vermeidung von Fehlern", so Peter Sorowka, CTO bei Cybus.

Neue IIoT Use Cases einfacher realisierbar

In der Cybus Connectware stehen bereits eine große Vielfalt weiterer Konnektoren – unter anderem für Steuerungen wie Beckhoff TwinCat, Siemens SIMATIC, Mazak oder Sensorik von Pfannenberg, SICK oder Werma – zur Verfügung. Die integrierte Unterstützung zusätzlicher, weit verbreiteter Connectivity-Standards wie EtherNet/IP, EUROMAP, ISO-on-TCP, Modbus/TCP, OPC UA und MTConnect macht so gut wie jeden Typ von Maschinen und Sensoren über Cybus Connectware anbindbar. Und sogar Daten, die nur über proprietäre Protokolle zur Verfügung stehen, werden mittels Cybus Technologien direkt nutzbar. "Durch die Integration in die Cybus Connectware entfallen unnötige Gateway-Doppelungen, Aufwände, Risiken und Kosten, während neue IIoT Use Cases einfacher, schneller und unabhängiger realisierbar werden. Genau dahin drängt der Markt", meint Pierre Manière, CEO bei Cybus

Dank der kontinuierlich erweiterten Konnektorenvielfalt wandelt der IIoT Edge Hub Cybus Connectware das Problem vieler komplexer technischer Schnittstellen zunehmend in eine universelle, technologieneutrale Schicht. An diese können Unternehmen ihre IT-Systeme und IIoT Services standardisiert mittels REST, OPC-UA oder MQTT anbinden. Im zentralen User Interface der Cybus Connectware werden Datenquellen und Datenabnehmer sowie die dazwischen geschalteten Berechtigungen auf einen Blick transparent. So wird IIoT Data Governance vom komplexen Problem zur wettbewerblichen Stärke des Anwenders, indem sie neue Nutzungsmodelle, Agilität und Skalierung erleichtert. 

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Lokal oder virtuell installierbar

Die Cybus Connectware kann sowohl lokal auf einem IPC sowie im Rechenzentrum auf virtuellen Servern installiert und sogar als Hochleistungs-Cluster betrieben werden. Die Message-Bus-Architektur ermöglicht eine maximale Skalierbarkeit vom kleinen Dashboard-Projekt über die MES-Integration bis zu weitreichenden Big-Data-Konzepten. Dabei erlauben es die DIN SPEC 27070 konforme Architektur für den sicheren Austausch von Industriedaten und der zentrale Data-Governance-Ansatz, selbst mächtige Hyperscaler wie AWS Greengras oder Microsoft Azure, sowie gegenseitig rivalisierende Ecosysteme wie Bosch Rexroth oder Siemens Mindsphere, jederzeit komplementär anzubinden, ohne technischen oder strategischen Lock-in befürchten zu müssen.

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