Rockwell & Schlumberger

Automatisierungsplattform für Öl- und Gasindustrie: Joint Venture endgültig fixiert

Rockwell wird 53 Prozent an der gemeinsamen Automatisierungsplattform Sensia halten. Dafür überweist der Automatisierungsspezialist 250 Mio. Dollar an den Partner Schlumberger.

Bereits im Februar dieses Jahres haben Rockwell Automation und Schlumberger, der Techonlogieanbieter für Öl- und Gasförderung, die Gründung eines Joint Ventures angekündigt. Sensia soll der erste Anbieter von integrierten, digital vernetzten Automatisierungslösungen für die fossile Energiewirtschaft werden und für gesteigerte Effizienz, optimierte Leistung und reduzierte Risiken sorgen. Jetzt wurde das Joint Venture endgültig fixiert.

Sensia wird den Unternehmen der Öl- und Gasbranche industrietaugliche Lösungen für die Digitalisierung und nahtlose Automatisierung zur Verfügung stellen, damit ihre Anlagen produktiver und profitabler laufen. Der Hauptsitz wird in Houston, Texas sein. Angepeilt wird ein anfänglicher Jahresumsatz von 400 Mio. Dollar bei rund 1.000 MitarbeiterInnen. Am Joint Venture wird Rockwell Automation 53 Prozent und Schlumberger 47 Prozent der Anteile halten. Rockwell Automation leistete bei Abschluss eine Barzahlung in Höhe von 250 Millionen US-Dollar an Schlumberger.

Die Leitung übernimmt Allan Rentcome, der als Chief Executive Officer von Sensia fungieren wird: "Die Öl- und Gasförderung, der Transport und die Verarbeitung werden durch Sensia einfacher, sicherer und zuverlässiger."

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